KI + Geodaten Starkregenvorsorge ohne Planungsbüro

Präzise Analysen für Starkregenrisiken

Rapid Resilience erzeugt Starkregengefahrenkarten aus KI und Geodaten. Simulieren Sie Niederschlagsszenarien per Knopfdruck, erkennen Sie gefährdete Gebäude und planen Sie Schutzmaßnahmen selbst – in Minuten statt in Tagen.

Entwickelt an der Technischen Universität München · Bayerischer Klimaschutzpreis 2025

Gefahrenkarte · Szenario „Mittleres Starkregenereignis“
Starkregengefahrenkarte einer Gemeinde mit eingefärbten Wasserständen und nach Gefährdung markierten Gebäuden
Rechenzeit je Gebiet Minuten statt Tage

Ausgezeichnet und gefördert

  • EURO Prize for OR for the Common Good 2024
  • TUM Venture Labs Climate & Circular
Funktionsumfang

Gefahren sehen. Maßnahmen prüfen.

Beides in einer Plattform: die Simulation von Starkregenereignissen und die Bewertung von Schutzmaßnahmen. Ohne Spezialsoftware, ohne Wartezeit auf ein Gutachten.

Gefahrenkartierung

Die Analyse zeigt gebäudescharf, wo das Wasser bei welchem Regenereignis steht. Sie wählen ein Szenario, die Simulation rechnet es durch – vom mäßigen bis zum extremen Ereignis.

  • Maximal zu erwartender Pegelstand je Szenario
  • Betroffene Gebäude nach Gefährdungsgrad eingefärbt
  • Abfluss und Fließwege separat zuschaltbar
  • Grundlage sind die branchenüblichen Flachwassergleichungen
Gefahrenkarte mit Schaltern für Wasserstand, Abfluss und Fließwege

Maßnahmenplanung

Zeichnen Sie Auffangbecken, Gräben, Dämme oder Versickerungsflächen direkt in die Karte und rechnen Sie das Szenario erneut. So sehen Sie schwarz auf weiß, was eine Maßnahme bringt – bevor Geld dafür ausgegeben wird.

  • Vier Maßnahmentypen einzeichnen, verschieben und löschen
  • Wirksamkeit gegen das Worst-Case-Szenario benchmarken
  • Varianten vergleichen, statt auf eine zu setzen
  • Nachvollziehbare Grundlage für Gremien und Bürgerdialog

Die vier Maßnahmentypen

  • Auffangbecken
  • Gräben
  • Dämme
  • Versickerungsflächen
Karte mit Auffangbecken in Magenta, einem schwarzen Graben, einem braunen Damm und einer grün umrandeten Versickerungsfläche
Wirkung

Was Maßnahmen verändern

Dieselbe Gemeinde, dasselbe Regenereignis, derselbe Kartenausschnitt – einmal ohne und einmal mit eingezeichneten Auffangbecken. Nur so wird vergleichbar, was eine Maßnahme tatsächlich bewirkt.

Vorher Gefahrenkarte ohne Maßnahmen: Wasser steht entlang des Ortsbachs, viele Gebäude im Zentrum sind dunkelrot markiert
Ohne Maßnahmen
Nachher Dieselbe Gefahrenkarte mit fünf magentafarbenen Auffangbecken rund um den Ort und sichtbar geringeren Wasserständen
Mit fünf Auffangbecken

Beide Karten zeigen denselben Ausschnitt im selben Maßstab. Verändert wurden ausschließlich die eingezeichneten Maßnahmen.

Ablauf

In drei Schritten zur eigenen Gefahrenkarte

Keine Installation, keine Geodaten-Kenntnisse. Sie brauchen nur das Gebiet, um das es geht.

Region festlegen

Den Umriss der Gemeinde oder des Projektgebiets in der Karte einzeichnen. Mehr braucht es zum Start nicht.

Szenario rechnen

Niederschlagsszenario wählen. Die Simulation läuft im Hintergrund und liefert die fertige Gefahrenkarte – in Minuten.

Maßnahmen planen

Schutzmaßnahmen einzeichnen, erneut rechnen, Wirkung vergleichen. Beliebig oft wiederholbar.

Projektgebiet als Polygon in der Karte abgegrenzt
Schritt 1 – Projektgebiet in der Karte abgrenzen
Nahaufnahme: ein Auffangbecken wird Punkt für Punkt in die Karte gezeichnet, die Eckpunkte sind als weiße Griffe sichtbar
Schritt 3 – Auffangbecken Punkt für Punkt einzeichnen
Für wen

Starkregen trifft jeden Ort

Anders als Flusshochwasser braucht Starkregen kein Gewässer in der Nähe. Betroffen ist damit praktisch jede Kommune – und jeder, der dort Werte zu schützen hat.

Kommunen & Behörden

Starkregenvorsorge ist eine Daueraufgabe. Erstellen Sie Gefahrenkarten selbst, halten Sie sie aktuell und prüfen Sie Maßnahmen, bevor Sie sie ausschreiben.

  • Gemeinden
  • Landkreise
  • Zweckverbände

Unternehmen & Institutionen

Ob Immobilienportfolio, Kundenbewertung oder Infrastrukturplanung: automatisierte Erstellung von Starkregengefahrenkarten im großen Maßstab, inklusive Planungs- und Evaluierungsfunktionen.

  • Banken
  • Versicherungen
  • Ingenieurbüros
Wissen

Häufige Fragen

Was sind Starkregengefahrenkarten?

Karten, die Gebiete mit erhöhtem Überflutungsrisiko anzeigen. Für das gewählte Szenario wird der maximal zu erwartende Pegelstand dargestellt und gefährdete Areale werden markiert. Bisher mussten solche Karten als Auftragsarbeit bei Ingenieurbüros bestellt werden – mit Rapid Resilience erzeugen Sie sie selbst.

Wie entstehen diese Karten?

Unsere Technologie kombiniert KI mit frei verfügbaren Geodaten. Zugrunde liegen die branchenüblichen Flachwassergleichungen – dasselbe physikalische Modell, das auch klassische hydrodynamische Simulationen verwenden. Der Unterschied liegt in der Rechenzeit: Wo gängige Simulationssoftware Tage braucht, liegt das Ergebnis bei uns nach Minuten vor.

Wie hilft mir die Karte bei der Vorsorge?

Im ersten Schritt sehen Sie, welche Gebäude bei welchem Pegelstand betroffen wären. Im zweiten Schritt zeichnen Sie Maßnahmen ein und vergleichen deren Wirkung gegen das Worst-Case-Szenario.

Was unterscheidet Starkregen von Hochwasser?

Hochwasser tritt in Gewässernähe auf, vor allem nach langanhaltendem moderatem Regen. Starkregen entsteht plötzlich und kann überall auftreten. Die Häufigkeit nimmt durch den Klimawandel zu – damit ist jede Kommune betroffen, ob sie an einem Gewässer liegt oder nicht.

Sagen Sie Niederschlag vorher?

Nein. Wetter können wir nicht vorhersagen. Wir simulieren sehr genau, wo der Wasserpegel bei welchem Regenereignis stehen würde – das ist die Grundlage für Vorsorge statt für Alarmierung.

Team

Die Menschen dahinter

Rapid Resilience ist aus der Promotion am TUM Campus Straubing entstanden – aus der Beobachtung, dass Kommunen zwar Daten, aber kein nutzbares Werkzeug haben.

Kontakt

Wie sieht es bei Ihnen aus?

Schreiben Sie uns kurz, um welche Gemeinde, welches Portfolio oder welches Grundstück es geht. Wir melden uns mit einer Einschätzung und zeigen die Plattform in einer kurzen Demo.